Oecan Protection System OPS: optimale Ballastwasser-Behandlung



1. Stufe: Leistungsstarker Vorfilter

 

Der selbstreinigende Automatikfilter zur Vor­abscheidung ist eine vielseitig einsetzbare, selbstreinigende, wartungsarme Filtereinheit zum Entfernen von partikulären Verschmut­zungen aus hoch belasteten Wässern und Pro­zess­flüssigkeiten. Er arbeitet schon bei geringen Betriebsdrücken und zeichnet sich durch einen geringen Druckverlust bei hoher Durch­flussmenge aus. Weitere Eigenschaften sind die einfache und robuste Konstruktion, sowie die platzsparende Bauform.

Die Konzentrat-Spülströme der beiden Vorbe­han­dlungsstufen – Automatik-Vorfilter und auto­matischer Rückspülfilter – werden vor Ort kontinuierlich außenbords gegeben, so dass keine Verschleppung stattfinden kann.

 


2. Stufe: Kontinuierliche Filtration


In einem zweiten Behandlungsgang wird das Bal­lastwasser mittels automatischem Rück­spül­fil­ter gereinigt, wo­durch es zu einer weiteren Par­tikelreduktion kommt. Die Standard­lösungen erreichen Durch­flussleistungen bis zu 2500 m3/h. Gegenüber konventionellen Filtern bietet der Automatikfilter den Vorteil, dass er einen kontinuierlichen Filtervorgang ermöglicht.

Die kombinierte Vorbehandlung hat gegenüber einer einfachen Filterlösung den Vorteil, dass große Volumenströme bewältigt werden können. Denn dank der leistungsfähigen Vorabscheidung müssen im Filter der nachgelagerten Stufe nur noch die kleinsten Partikel und Organismen zurück gehalten werden.

 

 

3. Stufe: Effiziente UV-Entkeimung


Das in der mechanischen Vorbehandlung aufbereitete Ballastwasser enthält nur noch wenig Schwebstoffe. UV-Nieder­druck­strahler erreichen deshalb problemlos eine ausreichende Durchdringung. Das UV-Licht trifft auf die Mikroorganismen im Was­ser und wirkt direkt auf deren Erb­informationsträger (DNA) ein. Durch Ver­än­derung der DNA wird die Zellteilung der Mikro­organismen unterbunden – sie können sich nicht mehr vermehren und sterben ab.Die im OPS eingesetzten Niederdruck­strahler emittieren hauptsächlich bei einer Wellenlänge von 254 nm, die im Maximum des desinfektionswirksamen Spektral­be­reichs liegt. Dagegen erzeugen andere Verfahren ein breitbandiges Spektrum, das im Wesentlichen außerhalb des relevanten Strahlungsbereichs liegt.Großer Vorteil der auch in der Trinkwasser­behandlung eingesetzten UV-Entkeimung: Sie zerstört zuverlässig auch allerkleinste Organismen ohne Einsatz von Zusatz­stoffen, die im Nachhinein wieder entfernt werden müssten. Chemische Verfahren nutzen dagegen z.B. Chlor oder Chlor­dioxid zur Deaktivierung der Organismen. Das erfordert nicht nur z.T. speziell ge­schützte Lagermöglichkeiten an Bord, son­dern auch geschultes Personal und in einigen Fällen eine Nachbehandlung des Ballast­wassers bei der Abgabe.

 
MAHLE Industriefiltration GmbH
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